Glossar

Quelle: PR-Grundlagenwerk „Public Relations – Corporate Communications für Kommunikations- Marketing- und Werbeprofis“ von Angela Kreis-Muzzulini und Bernhard Müller, Verlag Huber Frauenfeld, ISBN 978-3-7193-1372-2


A (13) | B (21) | C (44) | D (7) | E (15) | f (9) | G (7) | H (4) | I (24) | K (13) | L (7) | M (30) | N (13) | O (10) | P (30) | Q (3) | R (9) | S (33) | T (8) | U (12) | V (6) | W (10) | Z (1)
Bearbeiten
Ethisches Prinzip Allgemeine Grundsätze, aus denen sich konkrete ethische Normen und Handlungserwartungen ableiten lassen.
Ethos ein durch Sozialisation erworbenes Vorverständnis über Handlungsmuster und Bewertungen.
Externe Public Relations (External Relations) Die Beziehungspflege einer Institution zu deren externen Bezugsgruppen (vgl. Ziel-, Dialog- und- Bezugsgruppen) wie Medien, Nachbarn, Behörden, Geldgeber, Kunden usw. wird unter dem Begriff «Externe PR» zusammengefasst.
Extranet Intranet
E-Zine ber das Internet verbreiteter, im Hintergrund mit einer aktualisierten Website verknüpfter elektronischer Newsletter. Die damit verbundene Website bietet weiterführende Informationen und Rückkoppelungsmöglichkeiten, zum Beispiel Wettbewerb, Befragung usw.
Ethik-Code definiert im Sinne einer Selbstverpflichtung Verhaltenserwartungen einer Unternehmung an seine Kader und Mitarbeitenden hinsichtlich bestimmter moralischen Grundsätze und Regeln.
Ethik («das sittliche Verständnis») 4 Ethik untersucht als grosses Teilgebiet der Philosophie, welche moralischen Urteile begründet und welche unbegründet sind. Weil sich die Ethik mit dem menschlichen Handeln befasst, wird sie auch als „praktische Philosophie“ bezeichnet.
Echtzeit (engl. = real time) Rasante Geschwindigkeit ist im Zeitalter der elektronischen Medien Standard. Relevante und auch nicht relevante Informationen verbreiten sich in Echtzeit überall hin. Vorlaufzeiten gibt es im neuen Jahrtausend nicht mehr. Die Dinge passieren im Jetzt.
eCommunities Virtuelle Gemeinschaften. Gemeint sind synonym auch Online-, Cyber-, Net- oder eben eCommunities. Zusammenschluss von Menschen mit gemeinsamen Interessen, die untereinander mit gewisser Regelmässigkeit und Verbindlichkeit auf computervermitteltem Weg Informationen austauschen und Kontakte knüpfen. Benötigt wird ein gemeinsamer virtueller Treffpunkt, das heisst eine technische Plattform, auf die alle Beteiligten zugreifen können, zum Beispiel Online-Foren wie Mailinglisten, Usenet Newsgroups, Newsboards, Multi User Domains, Internet Relay Chat Channels, Webchats usw.). eCommunities (wie Facebook, Xing, Twitter, usw.) gelten heute als Instrument der PR-Arbeit.
ECTS European Credit Transfer and Accumulation System (Kreditsystem für höhere Bildungsinstitutionen). Europaweit anerkanntes Leistungspunktesystem zur Anrechnung, Übertragung und Akkumulierung von Studienleistungen an Hochschulen und Universitäten. Es soll sicherstellen, dass die Leistungen von Studenten an Hochschulen des Europäischen Hochschulraumes vergleichbar und bei einem Wechsel von einer Hochschule zur anderen, auch grenzüberschreitend, anrechenbar sind. Die Masseinheit basiert auf dem „workload“, d. h. der durchschnittlich benötigten Stundenzahl, um ein Bildungsziel zu erreichen. In dieser Stundenzahl sind das eigene Studium, die für Kontakte und die im Labor verbrachte Zeit sowie die Arbeiten und die Prüfungen enthalten. (à Bologna-Reform)
ECVET European Credits for Vocational Education and Training (Kreditpunktesystem für berufliche Aus- und Weiterbildung). In Anlehnung an das ECTS wird für die berufliche Bildung ein eigenes Modell anvisiert.(à Kopenhagen-Reform)
EFQM European Foundation for Quality Management: EFQM-Modell für Business-Excellence. Dieses Qualitätsmanagementsystem basiert auf der Frage „Was ist entscheidend für den Erfolg exzellenter Organisationen?“ Mit diesem Modell soll die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsstärke von kleinen, mittleren sowie grossen Unternehmen und Organisationen aufgebaut, gefördert und erhalten werden.
EFQM-Assessment berprüfung und Bewerten von Managementsystemen auf europäischer Vergleichsgrundlage nach dem EFQM-Modell. Anstelle von Zertifikaten werden Verbriefungen der erreichten Stufen von Business-Excellence ausgestellt, in der Schweiz durch die SAQ (Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme).
Elektronische Medien Medien, die auf elektronischem Weg übermittelt werden. Zu den elektronischen Medien zählen die Telegrafie, die Telefonie, der Rundfunk (Radio, Fernsehen), Internet, Intranet, CD-ROM, Datenbanken, e-Books, elektronische Zeitschriften (Internet-Publikationen), Online-Journalismus, Multimedia. à Internet-PR (ePR)
Erfolgshonorar Wunsch eines Mandanten, die Agentur aufgrund der effektiv erzielten Ergebnisse der PR-Arbeit zu honorieren, zum Beispiel pro Abdruck einer Medienmitteilung. Erfolgshonorare verletzen die berufsethischen Richtlinien, denn sie gefährden die Pressefreiheit. Agenturen, die dem BPRA angeschlossen sind, lehnen deshalb Erfolgshonorare ausnahmslos ab.